VEIT BACH FESTSPIELE - Anna Bach, des Spielmann´s Teufelsweib
Die Veit-Bach-Festspiele Wechmar,
Laien-Volksschauspiel vom Feinsten
Knut Kreuch (Text) | Christian Bruhn (Musik) Mit 52 Laien-Schauspielern der Gemeinde Wechmar
Für die Veit-Bach-Festspiele Wechmar 2026
Seit dem Bachjubiläumsjahr 2000 geht alle vier Jahre ein ganzes Dorf auf die Theaterbühne in der Sankt Viti Kirche, um ein Stück der Familiengeschichte der Musikerfamilie Bach zu erzählen, deren Wurzeln bekanntlich im Stammort Wechmar liegen. Johann Sebastian Bach schrieb über die Anfänge seiner Familie: „Vitus Bach, ein Weißbecker in Ungarn hat der lutherischen Religion aus Ungarn entweichen müssen und hat sich in Wechmar nahe Gotha niedergelassen ...".
Alle vier Jahre entsteht ein neues Stück – fünfmal bereits aus der Feder des Dramatikers Knut Kreuch. Nach dem erfolgreichen Restart der Festspiele 2022 mit „Vitus Bach und der Anfang zur Musik" führt die Geschichte 2026 noch tiefer in die Welt der Bachfamilie.
Anna Bach – Des Spielmanns Teufelsweib
Wer war Anna Bach, die Frau an der Seite von Hans Bach, dem Spielmann? Ein Stück über Liebe, Tradition, Musik und den Mut, sich gegen die Konventionen einer Zeit zur Wehr zu setzen. In 52 Rollen erzählen Wechmarsche Laien von einer Frau, die Geschichte schrieb – als Partnerin, Mutter und Trägerin einer Familientradition, die bis zu Johann Sebastian Bach reicht.
Jedes Stück der Veit-Bach-Festspiele verspricht zwei unterhaltsame Stunden Heimatgeschichte, in denen viel gelacht, geschmunzelt und nachgedacht werden kann. Mancher staunt dabei, wie aktuell Geschichte sein kann.
Die Musik – Christian Bruhn schreibt Geschichte
Wie schon 2022 entstanden auch für „Anna Bach – Des Spielmanns Teufelsweib" eigens komponierte Melodien aus der Feder des legendären Komponisten und Musikproduzenten Christian Bruhn. Der Mann hinter Hits für „Heidi", „Wicki", „Timm Thaler" und „Captain Future" hat sich erneut der Bachschen Familiengeschichte angenommen und wunderschöne, eingängige Musik geschaffen – gespielt und gesungen von den Schauspielern auf der Bühne.
Die Musik unterstreicht, was Knut Kreuch schon 2018 erkannt hat: Wenn Geschichte und Gegenwart, Alltag und Kunstfertigkeit sich treffen, entsteht etwas Besonderes. Die enge Zusammenarbeit zwischen Dramatiker und Komponist macht jedes Stück zu einem ganzheitlichen Kunsterlebnis.
