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Ein Teufelsweib gibt in Wechmar den Ton an

25. Sept.
1 Min. Lesezeit

Ein Teufelsweib gibt in Wechmar den Ton an – ein Bericht zur erfolgreichen Aufführung der Veit-Bach-Festspiele 2026.


Das Sommertheater Anna Bach - Des Spielmanns Teufelsweib war ein großer Erfolg. Die Aufführung zeigte das unkonventionelle Handeln von Anna Bach, der cleveren Tochter des Gastwirtspaares vom Wechmarer Markt, die das Dorf vor den Soldaten des Dreißigjährigen Krieges rettete.

Natalie Schüller verkörperte Anna Bach mit großem Geschick – sie spielte nicht nur die Hauptrolle, sondern koordinierte auch die Kulissen, Maske und Frisuren sowie alle 52 Laien-Darsteller.

Die Regie führte zum ersten Mal Max Münz. Die atemberaubende Kulisse wurde von Thomas Thielmann und den Brüdern Wolfgang und David Herz gestaltet. Die Wechmararer Mühlenpfeiffer sorgten unter der Leitung von Romeo Kreuch und Anja Liese für eine authentische atmosphärische Untermalung.

Das Stück behandelte tiefe Themen wie Familie, Liebe, Musik und die Bedeutung des Friedens. Christoph Bach (Neo Schüller) und seine Brüder Heinrich und Johannes, sowie Hans Bachs Bruder Caspar und seine Frau Katharina stellten die Familie des Spielmanns dar.


Die Musik von Christian Bruhn prägte das gesamte Werk.

Auch Knut Kreuch, der den Dorfschreiber Siegmund spielte, trug mit seinen Liedern wesentlich zum Erfolg bei.


Das Publikum würdigte die großartige Leistung des ganzen Ensembles mit minutenlangem Applaus.

Die nächsten Veit-Bach-Festspiele finden 2030 statt. Dann wird Wechmar ein neues Sommertheater mit dem Thema Meer, Wasser, Bach – Johann Sebastian zu Hause aufführen.


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