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Wenn Wechmar grün wird: Das 28. Laubmännchenfest lädt ein

  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit
Es gibt Feste, die stehen nicht einfach im Kalender. Sie gehören zum Ort.

Das Wechmarer Laubmännchenfest ist so ein Abend. Einer, bei dem man nicht lange erklären muss, warum man hingeht. Man kommt zusammen, trifft bekannte Gesichter, bleibt länger als geplant und merkt wieder einmal: Heimat ist nicht nur ein Wort. Heimat passiert genau dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen.


Am Freitag, den 22. Mai 2026, lädt der Wechmarer Heimatverein zum 28. Wechmarer Laubmännchenfest ein. Gefeiert wird ab 18 Uhr rund um das

Ab 19 Uhr beginnt das Programm vor Thüringens schönem Rokokosaal. Mit dabei sind die Mühlenpfeiffer e.V., die mit Dudelsack, Hümmelchen und Drehleier alte Thüringer und internationale Weisen erklingen lassen. Die Mundartschwätzer des Wechmarer Heimatvereins bringen ein besonderes Rate-Quiz mit, und auch die Jüngsten des Wechmarer Carneval Vereins e.V. sind wieder mit ihrem Kinderballett dabei.


Ein besonderer Moment erwartet die Gäste gegen 21 Uhr. Dann zieht der Laubmann auf den Festplatz ein. In diesem Jahr kommt er mit einem besonderen Gefährt: Klaus Tepper bringt den Laubmann mit seinem Oldtimer aus den 1930er Jahren zum Landhaus Studnitz.



Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Es gibt Pfingstwürstchen, Laubmannbrätelchen, gute Thüringer Biere, Brausen und die beliebte Maienbowle. Sie gehört zum Laubmännchenfest wie das Grün zum Laubmann: selbst angesetzt, mit Kräutern vorbereitet und am Festtag mit Wein aufgefrischt. Wer sie einmal probiert hat, vergisst diesen Geschmack so schnell nicht wieder.


Und dann heißt es wieder: genau hinschauen, gut raten und vielleicht Geschichte schreiben. Denn wer erkennt, wer sich im Blätterkostüm versteckt, darf für ein Jahr den wundersamen Titel „Wechmarer Laubfrosch“ tragen.

Auch für die jüngsten Gäste gibt es in diesem Jahr eine schöne Neuerung: eine Laubmännchen-Hüpfburg, betreut vom Feuerwehrverein Wechmar e.V.


Das Laubmännchenfest ist mehr als Essen, Trinken und Musik. Es ist ein Stück gelebte Dorfgemeinschaft. Ein Abend, an dem Tradition nicht verstaubt wirkt, sondern lebendig bleibt. Weil Menschen sie tragen. Weil Helfer mit anpacken. Weil Gäste kommen. Und weil ein Verein dahintersteht, der Wechmar nicht nur verwaltet, sondern gestaltet.

Gerade in diesen Tagen spürt man, wie wertvoll solche Momente sind: zusammenkommen, einander sehen, miteinander reden und für ein paar Stunden das Verbindende in den Mittelpunkt stellen.

Der Eintritt ist frei.

Danke an alle, die mit anpacken, vorbereiten, schmücken, ausschenken und einfach da sind. So lebt Wechmar.

Wer den Heimatverein unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, nicht nur Gast zu sein, sondern Teil dieser Gemeinschaft zu werden. Infoblätter und Mitgliedsanträge liegen vor Ort bereit.


Nicht nur zuschauen – einfach mitmachen!
So klingt Heimat – so klingt Wechmar.


Und wer im September noch mehr Wechmarer Geschichte erleben möchte, sollte sich auch.die



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