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Die einen stehen hier seit Jahrzehnten. Die anderen fangen gerade erst an.

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Bei den Veit-Bach-Festspielen treffen nicht nur Rollen aufeinander. Hier treffen Generationen, Erfahrungen und Persönlichkeiten zusammen.

Die einen stehen seit Jahrzehnten auf der Bühne. Die anderen sind gerade erst dazugekommen. Und genau daraus entsteht das, was dieses Ensemble so besonders macht.


Grit Schack

Grit Schack spielt die Obermüllerin Eißer.


Seit rund 40 Jahren gehört Grit Schack zur Bühne des Heimatvereins.

„Ich liebe es, Theater zu spielen und in andere Rollen zu schlüpfen.“

Dieser Satz sagt eigentlich alles.Denn wer Grit auf der Bühne erlebt, merkt schnell: Hier steht nicht einfach jemand, der einen Text spricht. Hier steht jemand, der Theater lebt.

Seit Jahrzehnten gehört sie zur Geschichte des Wechmarer Heimatvereins. Sie hat Stücke wachsen sehen, Menschen kommen und bleiben sehen – und sie ist selbst ein fester Teil dieser lebendigen Vereinsgeschichte geworden..

Und genau dort beginnt die Geschichte von...


Leo Schönknecht

Ganz anders beginnt die Geschichte von Leo Schönknecht.


Er ist seit dem letzten Jahr Mitglied im Wechmarer Heimatverein und steht bei den Veit-Bach-Festspielen nun zum zweiten Mal auf der Bühne.

In diesem Jahr spielt er die Rolle des Johannes Bach.

Leo beschreibt sich selbst als offen, lebensfroh und als jemand, der gern auf der Bühne steht..

„Ich mache mit, weil mir das Theaterspielen sehr viel Spaß macht und ich gerne Teil des Ensembles bin.“

Noch nicht lange dabei – und trotzdem schon mittendrin. Genau das zeigt, wie offen dieses Ensemble ist.

Wer Lust hat, sich einzubringen, wird nicht nur gebraucht.

Erfahrung trifft frische Begeisterung


Grit bringt vier Jahrzehnte Vereinsleben und Bühnenerfahrung mit. Leo bringt Freude, Offenheit und neue Energie mit.

Und genau zwischen diesen beiden Polen entsteht das Herz der Veit-Bach-Festspiele.

Die Bühne gehört hier nicht nur den Lauten. Nicht nur den Erfahrenen. Nicht nur denen, die schon immer dabei waren.

Sie gehört allen, die Lust haben, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.

Den alten Hasen. Den neuen Gesichtern. Den Geschichtenerzählern. Den Musikliebhabern. Den Mutigen, die zum ersten Mal auf die Bühne treten.

Und manchmal stehen sie dann nebeneinander: eine Obermüllerin mit 40 Jahren Vereinsgeschichte –und ein Johannes Bach, der gerade erst seine eigene Geschichte im Verein beginnt. Er wird aufgenommen.


Vielleicht ist genau das die besondere Stärke der Veit-Bach-Festspiele:
Dass Menschen mit jahrzehntelanger Erfahrung neben denen stehen, die gerade erst anfangen.
Dass Wissen weitergegeben wird. Dass junge Begeisterung neuen Schwung bringt. Dass aus Proben, Rollen und Texten am Ende etwas Größeres entsteht:




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